27. März 2008 - 9. Jahrgang - 02/2008
empirica-Regionaldatenbanken
empirica-Preisdatenbank
Wirtschaftsforschung
Arbeitsmarkt München
Regionalentwicklung und Stadtentwicklung
Demographischer Wandel / Kinderfreundliche Stadt / Migration und Integration / Stadtumbau und Stadterneuerung / Städte und Regionen
Immobilienmärkte
Leerstand / Wohneigentum / Flächenbeanspruchung
Neue Datenanalyse für 2007
Regionale und deskriptive Analyse von Büro- und Handelsmieten
empirica analysiert seit dem Jahr 2004 auf Basis der umfangreichen Preisdatenbank der IDN Immodaten GmbH inserierte Büro- und Handelsmieten. In diese Datenbank fließen regelmäßig und deutschlandweit Angebotspreise verschiedener Kauf- und Mietobjekte aus Immobilieninseraten von rund 100 Anzeigenquellen (zurzeit knapp 2 Mio. Objekte je Quartal).
Mittelwerte und Streuung der Mietangebote aus den Jahren 2004 bis 2007 werden flächendeckend für Landkreise/kreisfreie Städte sowie für verschiedene Citylagen ausgewählter Metropolen dargestellt
Ansprechpartner empirica: Herr Baba
Neuer Auftrag
Fahrzeugbau in der Europäischen Metropolregion München (EMM) 2008
Ziel der Studie ist eine Bestandsaufnahme der Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich "Automotive" (Nutzfahrzeughersteller, Automobilhersteller, Automobilzulieferer, Investitionsgüterhersteller, technische Dienstleister). Dabei sollen die Akteure, die Aktivitäten und die Potenziale dieses Sektors dargestellt, die Standortzufriedenheit gemessen sowie die interne und externe Vernetzung mit anderen Sektoren analysiert werden. Darüber hinaus sollen Entwicklungstrends und Geschäftschancen des Sektors herausgearbeitet werden. Die Studie wird von empirica in Zusammenarbeit mit TNS Infratest und GK-Consulting im Auftrag der Industrie und Handelkammer für München und Oberbayern, dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München und der Industrie- und Handelskammer Schwaben erstellt.
Ansprechpartner empirica: Herr Simons
Neuer Auftrag
Beratende Begleitung des Projektes "Demographischer Wandel - Strategien für Berliner Bezirke"
Kommunen und Regionen in Deutschland werden sich durch die anstehenden demographischen Entwicklungen grundlegend wandeln müssen. Die Veränderungen betreffen fast alle kommunalen Bereiche. Insbesondere unter dem Druck der Ausgabenreduzierung besteht die Notwendigkeit, sich frühzeitig mit den "nachfragewirksamen" Entwicklungen des demographischen Wandels auseinander zu setzen. Der Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg will daher frühzeitig Handlungskonzepte zur Erhaltung und Stärkung der Lebensqualität und der Zukunftsfähigkeit im Bezirk entwickeln. Im Rahmen des Projektes begleitet und berät empirica den Bezirk bei der Umsetzung. Dies erfolgt durch die Einrichtung und Unterstützung einer geeigneten Organisationsstruktur ebenso wie durch analytische Beiträge zu den verschiedenen betroffenen Themenfeldern.
Ansprechpartner empirica: Frau Schwedt
Neuer Auftrag
Strategien für Wohnstandorte im Wohnumland
Die demographische Entwicklung sowie die zahlreichen durch den wirtschaftlichen Strukturwandel freigesetzten innerstädtischen Flächenpotenziale führen vielfach zu einer grundsätzlichen Neubewertung der Lagequalitäten und Entwicklungspotenziale bestehender Wohnstandorte in den Wohnungsmarktregionen. Im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung analysiert empirica, inwieweit die Wohnbebauung der 1960er und 1970er Jahre am Stadtrand und im Umland der westdeutschen Städte mit einfachen städtebaulichen Qualitäten und Standortqualitäten zukünftig an Attraktivität verliert und welche Strategien darauf aufbauend zur Qualifizierung dieser Standorte eingeleitet werden können.
Ansprechpartner empirica: Frau Schwedt
Neuer Auftrag
Quartiersbezogene Untersuchung von familienfreundlichen Strukturen in München
empirica wurde mit der Durchführung einer quartiersbezogenen Untersuchung von familienfreundlichen Strukturen in drei Wohngebieten Münchens beauftragt. Ziel ist es, Erfahrungen aus der Praxis zu sammeln und Anpassungen für die ausgewählten Wohnquartiere zu entwickeln. Darüber hinaus sollen bereits vorliegende Empfehlungen für ein familienfreundliches Wohnen für die Gesamtstadt München überarbeitet und aktualisiert werden. Im Rahmen der Untersuchung wurden exemplarisch drei Münchner Wohnquartiere ausgewählt: Ackermannbogen, Milbertshofen und Neuaubing. In einem ersten Schritt wurden insgesamt Fragebögen an die Haushalte verteilt. Darüber hinaus werden Expertengespräche und Bewohnerworkshops durchgeführt, um Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge für ein kinder- und familienfreundliches München zu erarbeiten.
Ansprechpartner empirica: Frau Heckenroth
Veröffentlichung
ExWoSt-Forschungsfeld "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere" - Attraktives Wohnen im Quartier
Herausgeber: Die Wohnungswirtschaft 03/2008
Verfasser: Dr. M.-T. Krings-Heckemeier und M. Heckenroth (empirica), I. Ammann (BBR)
Download: empirica-paper Nr. 162
Forschungsergebnisse
Migration/Integration und Stadtteilpolitik
Erste Ergebnisse des Forschungsprojektes Migration/Integration und Stadtteilpolitik, städtebauliche Strategien und Handlungsansätze zur Förderung der Integration, im Auftrag des BMVBS/BBR sind jetzt als ExWoSt-Information verfügbar. In dem Beitrag sind Ergebnisse zur bundesweiten Auswertung kleinräumiger Segregation und quartiersbezogener Integrationsbedarfe sowie zur bundesweiten Befragung kommunaler Integrationskonzepte aufbereitet.
Ansprechpartner empirica: Herr Heyn
Download: BBR Homepage
Projektabschluss
Städtebauliches Entwicklugskonzept Wuppertal
Die Stadt Wuppertal hat empirica im Jahr 2006 mit der Erarbeitung eines "Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes" beauftragt. Dieses stellt neben wichtigen analytischen Ergebnissen vor allem auch programmatische und instrumentelle Empfehlungen zur Wuppertaler Stadtumbaupolitik in den Mittelpunkt. Kerngedanke ist eine sehr stark auf die Eigentümerzusammenarbeit zielende quartiersbezogene Stadterneuerungspolitik.
Ansprechpartner empirica: Herr Faller
Download: Kurzfassung
Neuer Auftrag
Handlungskonzept Wohnen Dülken
Die Stadt Viersen hat empirica mit der Erarbeitung eines ",Handlungskonzeptes Wohnen für die Innenstadt Dülken" beauftragt. Zusammen mit einem Lenkungskreis aus Experten der Stadtverwaltung und engagierten Personen des Stadtteils werden im Lauf des Jahres 2008 die wesentlichen Ansatzpunkte zur Entwicklung des Wohnstandortes identifiziert und unmittelbar Umsetzungsschritte eingeleitet. Hauptaufgabe ist, das bisher schlechte Investitionsklima im Stadtteil zu durchbrechen.
Ansprechpartner empirica: Herr Faller
Vortrag
Stadtumbau im demographischen Wandel am Beispiel der Stadt Wuppertal
Veranstaltung: Tagung des Arbeitskreises Große Städte der KPV der CDU/CSU Deutschlands
Ort: Wuppertal, 18. April 2008
Referent: Bernhard Faller
Vortrag
Wann ist eine Immobilie eine Marke? Wie lässt sich die Markenbildung nachweisen und messen?
Veranstaltung: BFW Immobilien Kongress 2008
Ort: Berlin, 8. Mai 2008
Referent: Bernhard Faller & Thomas Abraham
Vortrag
Welche Herausforderungen ergeben sich aus dem demographischen Wandel für den Wohnimmobilienmarkt?
Veranstaltung: Ruhrgebiet 2008 - Eine Region im Aufbruch (9. IIR Immobilienstandort)
Ort: Essen, 18. Juni 2008
Referent: Bernhard Faller
Neues Projekt
Demografie- und Zukunftspartnerschaft Geithain - Kohren-Sahlis - Rochlitz - Wechselburg
Unter der Thematik "Alternde Städte als Chancen für Innovationen in Wirtschaft und Stadtgesellschaft" entwickeln die vier Städte mit hohem Bevölkerungsrückgang und einer starken Alterung innovative Strategien mit Hilfe von Methoden der Bürgerbeteiligung: Geithain "Bürgergutachten U 21", Kohren-Sahlis "Bürgergutachten junge Familien", Rochlitz "Bürgergutachten 50plus aktiv", Wechselburg "Bürgergutachten Generationen-Leben".
Innerhalb der Städtekooperation erfolgt ein Ideen- und Erfahrungsaustausch und es wird geprüft, wo sich interkommunale Funktions- und Arbeitsteilung anbieten. Dabei stehen Projekte im Mittelpunkt, die am Beispiel der "jungen Alten", der Altersgruppe "U 21" und "junger Familien" Innovationen für die Wirtschaft, die Stadtverwaltung sowie für eine neue Engagement- und Beteiligungskultur in und zwischen den vier Städten bieten.
Ansprechpartner empirica: Herr Dr. Kendschek
Aus der Projektarbeit
Stadtmarketing-Strategie Bautzen
Die Stadt Bautzen hat sich mit ihrem Leitbild "Bautzen 2020" das Ziel gesetzt, für Bewohner, Touristen, Kunden und Wirtschaft attraktiver zu werden. Realisiert wurden bereits ein kommunikationsorientierter Leitbildprozess mit allen wichtigen Akteursgruppen, ein institutionalisierter Innenstadtmarketing-Prozess ("Innenstadt als Bühne"), ein Investorenmarketing, die mit dem Tourismusmarketing verbundene erhöhte touristische Attraktivität der Stadt, ein Kulturmarketing, die Einbeziehung privater Akteure und aktiver Bürger in die Stadtentwicklung, ein wachsendes bürger- und kundenorientiertes Verwaltungsverständnis, sowie eine positive imagebildende Wirkung von Entscheidungsträgern und Repräsentanten der Stadt.
komet-empirica begleitet diese strategische Stadtentwicklung seit 2002. Künftig stehen folgende Themen im Mittelpunkt: eine stärkere thematische Orientierung des Stadtprofils, die inhaltliche Erweiterung traditioneller Stadtmarketingansätze durch verstärkte Orientierung auf junge Familien, Kinder und Jugendliche sowie Zu- bzw. Rückwanderung (Stadtmarketing der "3. Generation"), eine zielgruppenorientierte Produktpolitik und Produktvielfalt, die Intensivierung einer zielgruppenspezifischen Vermarktung der Stadt sowie Bündelung und Aufbau einer schlagkräftigen Stadtmarketing-Vermarktungsstruktur.
Ansprechpartner Stadt Bautzen: Herr Zettwitz (Leiter Stadtentwicklung/Statistik)
Ansprechpartner empirica: Herr Dr. Kendschek
Diskussionsrunde
Wenig Fläche. Wenige Möglichkeiten. Wenig Leerstand. Hoher Bedarf in allen Branchen!
Veranstaltung: Immobilien-Dialog Bernd Heuer - Made in Jena. Vom Wissenschafts- zum Wirtschaftsstandort.
Ort: Jena, 25. Juni 2008
Moderation: Dr. Reiner Braun
Vortrag
Vermögensbildung mit Wohneigentum - Chancen und Risiken durch sich wandelnde Rahmenbedingungen
Veranstaltung: BFW Immobilien Kongress 2008
Ort: Berlin, 9. Mai 2008
Referent: Dr. Reiner Braun
Neuer Auftrag
"Regionales Portfoliomanagement" in der Wohnungsmarktregion Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler
REFINA: Reduzierung der Flächeninanspruchnahme
Der Regionale Arbeitskreis Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler hat sein Handlungskonzept "Wohnen 2020" vorgestellt. Man geht davon aus, dass bis 2020 etwa 35.000 bis 70.000 neue Wohnungen in der Wachstumsregion gebraucht werden. Eine Gegenüberstellung der absehbaren Nachfrage mit den Planungsreserven verdeutlicht, dass in der Region eine intensive Diskussion und Abstimmung über neue Wohnbauflächen erfolgen muss. Die künftige Flächeninanspruchnahme für Wohnbauzwecke wird vermutlich in der gleichen Dynamik erfolgen, wie im vergangenen Jahrzehnt.
Hier setzt das REFINA-Forschungsprojekt "Regionales Portfoliomanagement" an. Zielsetzung des Kooperationsprojektes der RWTH Aachen und empirica ist es, anhand konkreter Flächenportfolios unterschiedliche regionale Entwicklungs- oder Raumszenarien in der Folge ihrer "wohlfahrtsökonomischen Wirkung" zu vergleichen (z. B. eine prioritäre Innenentwicklung und systematische Nutzung von Recyclingflächen). Im Fokus des Forschungsprojektes stehen Modelle zu monetarisierenden Wirkung von baulichen Nutzwerten, ökologischer Belastung, Belastungsstufen der äußeren und inneren Erschließung (u.a. Verkehr, Versorgungsnetze, soziale Infrastruktur) sowie städtebauliche Impulseffekte im Umfeld.
Ansprechpartner empirica: Herr Heyn