23. Mai 2008 - 9. Jahrgang - 03/2008
empirica-Regionaldatenbank
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Armut
Immobilienmärkte
Wohneigentum und Eigenheimrente / Büromarkt
Regionalentwicklung und Stadtentwicklung
Städte und Regionen / Demographischer Wandel
Marktbericht
Regionen auf einen Blick: Wohnungsmarkt Flensburg im 1. Quartal 2008
Verfasser: Herr Dr. Braun (2008)
Download: Flensburg auf einen Blick
Neue Daten eingetroffen
empirica Miet- und Kaufpreis-Ranking I/2008
In jeder zehnten deutschen Großstadt liegen die mittleren Neuvermietungspreise bei mehr als 8 Euro/qm und die inserierten Kaufpreise um 2.000 Euro/qm oder höher.

Das vierteljährliche Miet und Kaufpreis-Ranking von empirica basiert auf Sonderauswertungen der Preisdatenbank von IDN ImmoDaten, in die Angebotspreise aus Immobilieninseraten aus rund 100 Anzeigenquellen fließen (ca. 2 Mio. Objekte je Quartal).
Download: Kommentar
Download: Datentabelle
Ansprechpartner empirica: Herr Dr. Braun
Neue empirica-Papers
Einkommensarmut und Rentner
Wer heute in den Ruhestand wechselt, gehört zur reichsten Rentnergeneration, die es je gab. Das Geldvermögen der Seniorengeneration liegt über dem Durchschnitt, das Pro-Kopf-Einkommen in etwa gleichauf und die Einkommensarmutsquote darunter. Für die Zukunft ist allerdings eine Trendwende zu befürchten. Überstürzte Maßnahmen sind jedoch nicht angebracht. Noch ist ausreichend Zeit, über eine intelligente Umgestaltung der Grundsicherung nachzudenken.
Download: Renaissance der Altersarmut?!
Download: Jürgen Rüttgers führt eine Phantomdebatte
Ansprechpartner empirica: Herr Dr. Braun
Neues empirica-Paper
Schicksalsgenerationen: von der Kriegs- und Krisen- zur Packeselgeneration
Der Verfasser fühlt sich als 1939 geborenes Mitglied der Wirtschaftswundergeneration trotz erlittener Flucht vor den Russen und trotz Erfahrung der Kriegszerstörungen gegenüber allen anderen gegenwärtigen Generationen privilegiert. Ihm bleibt unverständlich, dass die Packeselgeneration klaglos zusieht, wie die reiche Wirtschaftswundergeneration sich schon wieder ein neues (Renten-) Privileg verschafft.
Download: Schicksalsgenerationen
Ansprechpartner empirica: Herr Pfeiffer
Neues empirica-Paper
Kommentar zur neuen Eigenheimrente:
Stellungnahme für die öffentliche Anhörung im Deutschen Bundestag am 28.05.2008
Der Hauptzweck der Eigenheimrente besteht darin, das private Altersvorsorgesparen attraktiver zu gestalten, um so die freiwillige Beteiligung zu erhöhen. Daneben gibt es Nebenzwecke wie eine Entlastung der Familien und eine Erhöhung der Wohneigentumsquote. Vorwürfe, mit der Eigenheimrente werde ein bürokratischer Moloch geschaffen und Wohneigentümer wegen der nachgelagerten Besteuerung in eine Liquiditätsfalle getrieben, können entkräftet werden. Unklar bleibt, warum die Eigenheimrente auf private Riesterverträge beschränkt wird. Eine Erweiterung der Eigenheimrente auf die betriebliche Altersvorsorge muss der nächste Schritt sein.
Download: Kommentar zur Eigenheimrente
Ansprechpartner empirica: Herr Dr. Braun
Neues emprica-Paper
Strukturwandel auf dem Büromarkt:
Ist die Bürobeschäftigung ein geeigneter Indikator für die Büroflächennachfrage?
Entscheidend für die Büromarktentwicklung im Sinne eines erforderlichen Neubaus ist weniger die Entwicklung der Bürobeschäftigten insgesamt, sondern vielmehr die der Bürobeschäftigten in den wachsenden Wirtschaftsabteilungen. Eine belastbare Nachfrageprognose muss diesen Ergebnissen Rechnung tragen.
Download: Strukturwandel auf dem Büromarkt
Ansprechpartner empirica: Herr Baba
Neues empirica-Paper
Stadtentwicklung in der chinesischen Millionenstadt Urumqi
Urumqi ist die Hauptstadt des Uigurischen Autonomen Gebietes Xinjiang in der Volksrepublik China. Mit über 2.000 km ist Urumqi die am weitesten vom Meer entfernte Großstadt der Welt. Sie liegt am Nordfuß des Tianshan-Gebirges. Wichtigste Industrien sind die Petrochemie, Textil- sowie Eisen- und Stahlindustrie. Ebenso hat sich mit dem größten Windpark in China die Windenergie in der Region Urumqi etabliert. Die Eisenbahnlinie Peking - Almaty (Kasachstan) führt durch Urumqi. Ulrich Pfeiffer hat die Stadt im Frühjahr 2008 besucht.
Hier ist sein Reisebericht: Reisebericht Urumqi 2008
Ansprechpartner empirica: Herr Pfeiffer
Neues Projekt
Zukunftschancen im Städtenetzwerk
Im Mittelpunkt des Projektes "Zukunftschancen im Städte-Netzwerk" stehen der Aufbau und die inhaltliche Profilierung eines Netzwerkes der neun ostsächsischen Städte Bautzen, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Radeberg, Weißwasser und Zittau. Der Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit den demografischen Herausforderungen. Das "Zukunfts-Netzwerk" entwickelt dabei die Ergebnisse des Modellvorhabens der Raumordnung und Landesentwicklung in Sachsen weiter (www.zukunft-oberlausitz-niederschlesien.de). Jede der neun Städte nimmt sich ein Thema vor und entwickelt dazu Projekte. Diese Schlüsselprojekte (z.B. "Kinder- und jugendfreundliche Stadt", "50plus aktiv", "Aktives Stadtzentrum", "Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements", "Kultur und Imagebildung", "Verantwortung der Städte für das Umland", "Schule und Wirtschaft") werden anhand eines Kriterienrasters ("Demografie-TÜV") bewertet und im Netzwerk hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit diskutiert.
Ein Schwerpunkt des Projektes liegt in der Kommunikation und im Transfer der Ergebnisse. Außerdem sind der Erfahrungsaustausch mit anderen Regionen sowie eine bundesweite Fachtagung geplant.
Ansprechpartner empirica: Herr Dr. Kendschek
Begleitung Wettbewerb
Genial zentral: Aktive Innenstadt - Thüringer Landeswettbewerb
Das Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr führt einen Konzeptwettbewerb durch, bei dem neue Ansätze zur Stärkung der Innenstädte im Mittelpunkt stehen. Der Wettbewerb wird vom Büro GRAS (Dresden) und komet-empirica (Leipzig) im Rahmen der Begleitforschung "Stadtumbau Thüringen" begleitet. Mit diesem Wettbewerb setzt das Ministerium die bisherigen Wettbewerbe "IQ - Innenstadt mit Qualität" aus den Jahren 2003 und 2005 mit einem erweiterten Aufgabenverständnis fort. Dabei sollen Grundlagen für das neue Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" sowie für die inhaltliche und räumliche Schwerpunktsetzung für den Einsatz der Städtebaufördermittel in Thüringen gesetzt werden.
Die Wettbewerbsbeiträge sollen folgende Fragen beantworten helfen:
Aus der Projektarbeit
Identitäts- und Imagemanagement in Veränderungsprozessen
Ostsachsen befindet sich in einem tief greifenden Wandel. Zuletzt hat die Studie "Not am Mann" des Berlin-Instituts der Region ein bundesweites Negativ-Image und Identitätsprobleme beschert. Deswegen entwickelt die Stadt Ebersbach/Sa. in einem Demografie-Projekt eine Kommunikationsstrategie, in der die Identitäts- und Imagebildung eine zentrale Rolle spielt. Im Rahmen dieses Projektes wird untersucht, wie sich das Image eines Standortes im Wandel erkunden, entwerfen und korrigieren lässt, und welche Instrumente und Projekte geeignet sind, ein positives Image zu kommunizieren sowie Stadtidentität zu stärken.
Ansprechpartner empirica: Herr Dr. Kendschek