15. August 2008 - 9. Jahrgang - 04/2008
empirica-Regionaldatenbank
empirica Preisdaten
Wirtschaftsforschung
Demographischer Wandel
Immobilienmärkte
Wohnungsmarkt / Portfoliomanagement für Bauflächen
Regionalentwicklung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung / Demographischer Wandel / aktive Stadtzentren
Neue Methodik
Räumliche Analyse des Immobilienmarktes
Die Lage bestimmt den Immobilienpreis. Das ist trivial. Aber bildliche Darstellungen dieses Zusammenhanges auf empirischer Basis sind weniger trivial. empirica stellt jetzt erstmalig Verfahren zur Analyse räumlicher Preisstrukturen vor. Die Vorteile bei der Bewertung und Analyse kleinsträumiger Immobilienmärkte für Städte, Makler oder Investoren liegen auf der Hand.

Exemplarisch zeigt die Abbildung die Preisverteilung für Eigentumswohnungen in Dortmund. Die Auswertung basiert auf annähernd 12.000 Immobilieninseraten bei Immobilienscout 24. Ausgehend von der Annahme, dass Immobilienobjekte eines Segments bei vergleichbarer Größe und Lage auch vergleichbare Preise erzielen (Comparable Sales), wurde ein räumliches Modell ermittelt, das die Grundlage für die räumliche Interpolation (Ordinary Cokriging) der Angebotsdaten darstellt.
So können kleinräumige Marktstrukturen unabhängig von administrativen Grenzen abgebildet werden. Neben gesamtstädtischen Variationen (globalen Trends) können dadurch auch Variationen innerhalb von Stadtteilen (lokale Trends) aufgezeigt werden. Derartige Auswertungen ermöglichen erstmals eine intuitive (ähnlich einem Stadtplan), räumliche und zugleich thematische Orientierung innerhalb großer Immobilien-Portfolios.
Download: Karte als pdf
Kontakt: Herr Hein,
Herr Vater
Neues Produkt
empirica-Preisspiegel: Beispiel München
Der empirica-Preisspiegel zeigt die Entwicklung der inserierten Miet-/Kaufpreise über die letzten vier Jahre anhand einer Referenzwohnung (Neubau mit 60-79qm Wohnfläche und höherwertiger Ausstattung). Daneben werden Zu-/Abschläge für verschiedene Baualter, Wohnflächen oder Ausstattungen sowie für einzelne Stadtteile, Bezirke oder PLZ-Bereiche berechnet. Der empirica-Preisspiegel ist für jede deutsche Großstadt erhältlich.
Download: Preisspiegel München
Download: Methodik
Kontakt: Herr Dr. Braun
Marktbericht
Regionen auf einen Blick: Wohnungsmarkt Pforzheim im 2. Quartal 2008
Verfasser: Herr Dr. Braun (2008)
Download: Pforzheim auf einen Blick
Neue Daten eingetroffen
empirica Miet- und Kaufpreis-Ranking II/2008
Mieten: In 70% aller deutschen Großstädte steigen die inserierten Mieten
Kaufen: In 75% aller deutschen Großstädte fallen die inserierten Kaufpreise für ETW

Das vierteljährliche Miet und Kaufpreis-Ranking von empirica basiert auf Sonderauswertungen der Preisdatenbank von IDN ImmoDaten, in die Angebotspreise aus Immobilieninseraten aus rund 100 Anzeigenquellen fließen (ca. 2 Mio. Objekte je Quartal).
Download: Kommentar
Download: Datentabelle
Kontakt: Herr Dr. Braun
Neue Veröffentlichung
Kinder- und Familienfreundlichkeit deutscher Städte und Gemeinden
Die Studie im Auftrag der Wüstenrot Stiftung enthält repräsentative Befragungen, Auswertungen der Bevölkerungsstatistik und des Mikrozensus sowie Fallstudien verschiedener Familientypen in unterschiedlichen Siedlungsstrukturen. Daraus abgeleitet wurden umfangreiche Handlungsempfehlungen für die Kommunen.
Kontakt: Frau Dr. Krings
Studie: info@wuestenrot-stiftung.de
Neuer Auftrag
Seniorenpolitisches Konzept in Thüringen
Das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit hat 17 Themenfelder formuliert, die das Land als relevant für die Lebenssituation von Älteren einstuft. Sie sollen Grundlage für das zukünftige politische Handeln werden. Darauf aufbauend soll empirica die analytischen Grundlagen für ein seniorenpolitisches Konzept entwickeln, das die langfristigen Ziele der Seniorenpolitik beinhaltet und damit Handlungsempfehlungen an die Kommunen und das Land enthält.
Kontakt: Herr Dr. Braun
Neue Studien
Eigentümerstandortgemeinschaften (Housing Improvement Districts)
Seit einigen Jahren wird der aus den USA stammende Ansatz der Business Improvement Districts (BIDs) auch in Deutschland diskutiert und angewandt. Dabei handelt es sich um private Zusammenschlüsse von Hauseigentümern, meist in Geschäftstraßen, die Verbesserungsmaßnahmen als Gemeinschaft planen, finanzieren und umsetzen. Als Maßnahme kommt alles in Betracht, was der ökonomischen Stabilisierung dient (bauliche Aufwertung, Marketingmaßnahmen, soziale Maßnahmen, Infrastrukturmaßnahmen).
Bei der Übertragung dieses Ansatzes auf Wohnquartiere nimmt empirica eine führende Rolle ein:
Marktdaten
LBS-Immobilienpreisspiegel und LBS-Immobilienbarometer 2008
Seit mehr als zehn Jahren erhebt empirica im Auftrag der LBS Bundesgeschäftsstelle regelmäßig und flächendeckend bundesweit die Erwartungen der Mitarbeiter der LBS-I und der Sparkassen für die lokalen Immobilienmärkte (Angebots-, Nachfrage- und Preisentwicklung für verschiedene Objekttypen sowie Wohnbauland). Die Ergebnis erscheinen im "LBS-Immobilienbarometer".
Parallel führt empirica auch die Befragung zum LBS-Immobilienpreisspiegel "Markt für Wohnimmobilien" durch, in dem für alle deutschen Städte ab 20.000 Einwohnern die aktuellen Verkaufspreise (Minimum, Maximum, häufigster Wert) für verschiedene Immobilientypen abgefragt werden.
Bestellung bei der LBS: Immobilienmarkt 2008
Ansprechpartner empirica: Frau Heising
Fachveranstaltung
Impulse aus Europa und Deutschland - im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere":
Die zweite fachöffentliche Veranstaltung zum Forschungsfeld "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere" des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) findet am Donnerstag, 6. November 2008 in Braunschweig statt.
In den vergangenen zwei Jahren haben die Modellvorhaben des Forschungsfeldes große Schritte bei der Umsetzung generationenübergreifender Ansätze gemacht. Parallel wurden in sieben europäischen Ländern und dreißig deutschen Quartieren vergleichbare Projekte als Fallstudien analysiert. Die nun vorliegenden Ergebnisse liefern erste Bausteine innovativer und gleichzeitig praxiserprobter Strategien. empirica ist mit der Forschungsassistenz für den Themenschwerpunkt "Attraktives Wohnen im Quartier" beauftragt.
Weitere Informationen: www.stadtquartiere.de, Veranstaltungs-Flyer, Anmeldung
Kontakt: Frau Dr. Krings
Neues GIS-Modell
Intensivierung des Brachflächenrecyclings in der Wohnregion Bonn
Ziel Projekts ist die Entwicklung empirischer und methodischer Grundlagen für ein kommunales bzw. regionales Portfoliomanagement für Bauflächen, unter besonderer Berücksichtigung von Brachflächen am Beispiel der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler. In Zusammenarbeit mit dem RWTH Aachen und dem Institut Gaiac führt empirica ökologische, infrastrukturelle und privatwirtschaftliche Dimensionen in einem räumlichen Modell zusammen und berechnet so die volkswirtschaftlichen Kosten der Flächeninanspruchnahme für einen spezifischen Standort.
Das Modell wird in das bestehende Portal der Wohnregion Bonn integriert. Die Ermittlung von Umfeldeffekten einer Flächeninvestition erfolgt über die geostatistische Simulation eines bestimmten Wohnraumangebotes auf dieser Fläche. Die dafür benötigten Immobilienpreisdaten stellt empirica zur Verfügung.
Künftige Veränderungen der Marktsituation oder des regionalen Flächenportfolios werden automatisiert in die öffentliche Geodateninfrastruktur eingebunden. Dazu wird auf bestehende Schnittstellen des Portals "Wohnregion Bonn" zurückgegriffen (OGC-konforme WFS-Schnittstelle), wodurch auch eine Modellübertragbarkeit auf andere Regionen gewährleistet ist.
Kontakt: Herr Hein,
Herr Vater
Projekt im Rahmen des Förderschwerpunktes "Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement (REFINA)" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Neuer Auftrag
Kommunales Wohnkonzept Dortmund
empirica erarbeitet für die Stadt Dortmund ein kommunales Wohnkonzept. Dabei sollen die bislang erprobten neuen Wege der Dortmunder Wohnungspolitik kleinräumig weiter entwickelt und zu systematisiert werden. Das neue Konzept soll als Regelinstrumentarium gesamtstädtisch anwendbar sein. Dazu werden ein Indikatorenkatalog und ein Monitoringsystem erarbeitet sowie die Stärken und Schwächen unterschiedlicher Bautypen qualitativ analysiert. Ziel ist die Entwicklung inhaltlicher und räumlicher Prioritäten und Herangehensweisen.
Kontakt: Frau Fryczewski
Neue Studie
Bürgergutachten zum demographischen Wandel
Im sächsischen Erlbach/Vogtland und im hessischen Battenberg/Eder kamen Bürger zu jeweils einem mehrtägigen Workshop zusammen, um die Zukunft ihrer Gemeinde bzw. Stadt im demographischen Wandel zu erörtern und Ideen und Vorschläge zum Erhalt der Lebensqualität zu entwickeln. empirica hat sie dabei begleitet, den Prozess moderiert und analytische Aufgaben übernommen. Die Ergebnisse liegen nun in einem gemeinsamen Bürgergutachten vor, die durch zentrale Empfehlungen zur Umsetzung in den beiden Kommunen ergänzt werden.
Links: Download Bürgergutachten, Weitere Infos
Kontakt: Frau Kleinhans
Seminar
Thema: "Demographischer Wandel"
Neues Projekt
Re-Urbanisierung der Weißwasseraner Innenstadt
Weißwasser hat seit 1990 fast die Hälfte der Bevölkerung verloren. Bis 2020 wird ein weiterer Rückgang und eine sich dramatisch verändernden Altersschichtung prognostiziert. Bei der Bewältigung dieser Zukunftsaufgaben gibt es keine Patentlösungen. Deshalb wird den Entscheidungsträgern und Bürgern in der Stadt eine Veränderungsbereitschaft abverlangt, die mindestens so groß ist wie in den ersten Jahren nach der Vereinigung.
Gesucht werden neue und innovative Wege für die Belebung der Innenstadt im demographischen Wandel. Diese sollen sich am Leitbild der "Europäischen Stadt" orientieren, eine neue Engagementkultur mobilisieren und zur Identitäts- und Imagebildung in der Stadt beitragen.
Im Mittelpunkt stehen die Handlungsfelder: innovative Konzepte für den Wohnungsmarkt (neue Wohnformen, Eigentumsbildung, neue Finanzierungsformen, Energieoptimierung), Verbesserung der Attraktivität durch vielfältige Nutzungen (Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Dienstleistung, Kultur, Freizeit, soziale Infrastruktur), Leerstands- und Brachflächenmanagement, verändertes Mobilitätsverhalten, neue Allianzen und Organisationsformen zwischen unterschiedlichsten Interessengruppen sowie die stärkere Ausrichtung auf Nachfragetrends und Zielgruppen.
Kontakt: Herr Dr. Kendschek