empirica

27. Januar 2012 - 13. Jahrgang - 01/2012

empirica newsletter 01/2012


Inhalt

  1. empirica-Datenbank
    empirica-Regionaldaten / empirica-Preisdaten / Grundsicherungsrelevanter Mietspiegel

  2. Immobilienmärkte
    Wohnungsmarkt

  3. Wirtschaftsforschung
    Dienstleistungsbranche

  4. Regionalentwicklung und Stadtentwicklung
    Eigentümerstandortgemeinschaften / Stadtentwicklung / Regionalentwicklung


1. empirica-Datenbank


- empirica-Regionaldaten


Neues Paper
Der Wohnungsmarkt ist LILA
Wo kann man heutzutage noch investieren?



Früher war es einfach: allerorten stieg die Wohnungsnachfrage und die Devise "Lage, Lage, Lage" gab ausreichend Orientierung, wo zu investieren war. Heute redet man vom demographischen Wandel, von Alterung und Flucht in die Stadt. Die Bevölkerung schrumpft, es fehlen die Kinder. Wo kann man in solchen Zeiten noch investieren?

Download: empirica paper Nr. 202
Kontakt: Dr. Reiner Braun


- empirica-Preisdaten


empirica Miet- und Kaufpreis-Ranking IV/2011
empirica-Deutschlandindex
Deutschlandindex "Eigentumswohnungen" (I/2004=100)



Der empirica-Deutschlandindex und das vierteljährliche Miet- und Kaufpreis-Ranking von empirica basieren auf Sonderauswertungen der Preisdatenbank von IDN ImmoDaten, in die Angebotspreise aus Immobilieninseraten von mehr als 100 Anzeigenquellen fließen (ca. 2 Mio. Objekte je Quartal).

Download Text und Tabellen
Pressetext und komplettes Ranking als Excel-Datei hier
Download Abbildungen
Deutschlandindex: Index "Kauf ETW" | Index "Kauf EZFH" | Index "Mieten"
Städte-Ranking: TOP 10 ETW-Kaufpreise | TOP 10 EZFH-Kaufpreise | TOP 10 Mietpreise

Kontakt: Lorenz Thomschke, Dr. Reiner Braun


- Grundsicherungsrelevanter Mietspiegel


Schlüssiges Konzept
Ableitung angemessener Kosten der Unterkunft
Auch Sozialrichter verweisen jetzt auf die Vorteile des Ansatzes von empirica, mit einem schlüssigen Konzept die Mietobergrenzen für Kosten der Unterkunft (KdU) abzuleiten. Immer mehr Kommunen verwenden seither diese Methode, die sich in der Praxis bewährt hat, da sie schnell und kostengünstig ist.

Download: Was wir liefern
Kontakt: Petra Heising



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2. Immobilienmärkte


- Wohnungsmarkt


Neue Publikation
Wohnungsprognose Bayern 2011
Schon in den Jahren 2007 und 2009 hat empirica für die BayernLabo die demographisch bedingte Veränderung der Zahl wohnungsnachfragender Haushalte in Bayern (quantitative Zusatznachfrage) prognostiziert. Erstmalig hat empirica diesmal anstelle des Ersatzbedarfs auch eine qualitative Zusatznachfrage geschätzt. Dabei steigt die Neubaunachfrage genau dann über das demographisch bedingte Maß hinaus, wenn die Qualität des Wohnungsbestands nicht mehr den Anforderungen der Nachfrager entspricht (vgl. dazu auch "Der Wohnungsmarkt ist LILA"). Dies ist der Fall, sobald Wohnungssuchende im vorhandenen Bestand nicht mehr die Qualität vorfinden, die ihren Ansprüchen entspricht.

Download: Wohnungsmarkt Bayern 2011
Kontakt: Dr. Reiner Braun


Vortrag
So wohnt Berlin: Wer umzieht, hat verloren! Wo schlägt der "Gentrifizierungs-Wanderzirkus" demnächst auf?
Veranstaltung: Heuer-Dialog
Ort: Berlin, 07. Dezember 2011
Referent: Annamaria Schwedt



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3. Wirtschaftsforschung


- Dienstleistungsbranche


Neue Studie
Ausgewählte Dienstleistungsbranchen in der Region München
empirica hat im Auftrag der Industrie- und Handelskammer zu München und Oberbayern und des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München drei Sektorstudien erstellt: Finanzwirtschaft, Beratungswirtschaft sowie Immobilienwirtschaft. Untersucht wurde die Bedeutung für die Wirtschaftsregion München, die aktuelle Situation sowie die weiteren Entwicklungspotentiale. Die Studien basieren neben sekundärstatistischen Analysen, Expertengesprächen und Workshops auf einer umfangreichen Unternehmensbefragung.

Kontakt: Prof. Dr. Simons, Thomas Abraham



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4. Regionalentwicklung und Stadtentwicklung


- Eigentümerstandortgemeinschaften


Forschungsergebnisse
Ergebnisse im ExWoSt-Forschungsfeld "ESG im Stadtumbau" liegen vor
Zum Abschluss des Forschungsfeldes nahmen rd. 150 Teilnehmer an der Veranstaltung in Berlin zur Präsentation der Ergebnisse des dreijährigen Forschungsfeldes teil. In 15 Modellvorhaben wurden verschiedene Formen und Arbeitsweisen von Eigentümerstandortgemeinschaften erprobt. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren und Empfehlungen zur Gründung und Begleitung von ESG sind in dem neu erschienenen "Leitfaden Eigentümerstandortgemeinschaften" zusammengefasst. Dieser ist kostenfrei zu beziehen unter forschung.wohnen@bbr.bund.de (Stichwort: ESG).

Download: Dokumentation
Download: Leitfaden
Kontakt: Iris Fryczewski, Katrin Wilbert, Ludger Baba


Neuer Auftrag
Arnsberg: Kooperation im Quartier
Arnsberg ist mit dem Stadtteil Hüsten in das neue ExWoSt-Forschungsfeld "Kooperation im Quartier mit privaten Eigentümern zur Wertsicherung innerstädtischer Immobilien (KIQ)" aufgenommen worden. empirica wurde hierzu vom örtlichen Haus & Grund-Verein in Kooperation mit der Stadt Arnsberg beauftragt, das Modellvorhaben vor Ort zu begleiten. Dies umfasst bspw. den Aufbau eines Beratungsnetzwerks für private Immobilieneigentümer und die Moderation von Netzwerktreffen und Eigentümerveranstaltungen. Am Ende des dreijährigen Projektes sollen selbsttragende Netzwerkstrukturen aufgebaut sein, neue Beratungsangebote für Immobilieneigentümer entwickelt und umgesetzt sein und erste Eigentümer Investitionen in ihre Immobilien durchgeführt haben.

Kontakt: Iris Fryczewski, Bettina Radermacher


Neuer Auftrag
Aktivierung von Immobilieneigentümern in Dortmund
Der überwiegende Teil der Wohnhäuser in Deutschland gehört Privatpersonen. Diese Einzeleigentümer sind eine wichtige Anbietergruppe im Mietwohnungsbereich und zugleich als Selbstnutzer von Bedeutung. Ihnen kommt eine zentrale Rolle bei der zukunftsfähigen Gestaltung der Wohnquartiere und Wohnungsbestände zu. empirica begleitet die Stadt Dortmund mit dem Ziel in der Dortmunder Nordstadt bisher nicht erreichte Immobilieneigentümer zu Investitionen anzuregen und sich über Lösungsmöglichkeiten einer nachhaltigen Bewirtschaftung beraten zu lassen. Das Projekt läuft über einen Zeitraum von drei Jahren.

Kontakt: Iris Fryczewski


Veranstaltung
3. Regionalkonferenz
"Eigentümerstandortgemeinschaften und Kooperationen im Quartier"

Thema: Werterhalt von Wohnimmobilien und Quartieren durch gemeinschaftliches Handeln von Eigentümern
Zielgruppe: v.a. Kommunen und Eigentümer-Vereine
Datum: 31. Januar 2012
Ort: insel hotel Heilbronn, Willy-Mayer-Brücke, 74072 Heilbronn am Neckar
Veranstalter: empirica im Auftrag des BMVBS, BBSR und Haus&Grund Deutschland
Inhalt: Private Immobilieneigentümer werden als Partner in der Quartiersentwicklung immer wichtiger. Privates Engagement kann einen wichtigen Beitrag leisten, um Wohnquartiere zu stabilisieren und aufzuwerten. Auf dieser Veranstaltung werden verschiedene Ansätze der Kooperation von Immobilieneigentümern untereinander (Eigentümerstandortgemeinschaften) sowie von Kommunen, Haus&Grund-Vereinen und weiteren Experten zur Aktivierung von Eigentümern präsentiert.

Anmeldung und Information: hier
Kontakt: Iris Fryczewski, Katrin Wilbert


- Stadtentwicklung


Neuer Auftrag
Seminarreihe Stadtentwicklung
Haus&Grund Deutschland hat empirica beauftragt, eine Seminarreihe für Vertreter der örtlichen Haus&Grund - Vereine zum Thema Stadtentwicklung zu konzipieren und durchzuführen. Hintergrund ist das Ziel des Eigentümerverbandes, dieses Thema auch in den Ortsvereinen zukünftig stärker zu besetzen und als neues Handlungsfeld zu erschließen. Hierzu wird empirica bis zu sechs jeweils dreitägige Seminare durchführen. Die Seminare bauen aufeinander auf und vermitteln die notwendigen Grundlagen für ein Engagement der Haus&Grund-Vereine in diesem Themenfeld.

Kontakt: Iris Fryczewski, Katrin Wilbert


Neuer Auftrag
Evaluation des Projektes RegioGrün
empirica wurde vom Rhein-Erft-Kreis mit der Evaluation des Projektes RegioGrün beauftragt. RegioGrün ist als Projekt der Regionale 2010 ein Konzept zur Sicherung von Freiflächen entlang von sechs radialen Freiraumkorridoren in der Metropolregion Köln/Bonn. RegioGrün zeigt Konzepte, Prozesse und Kooperationsformen auf, die für andere Regionen als Vorbild dienen sollen. Planungs- und Umsetzungsprozess sowie deren Ergebnisse werden evaluiert, damit Modellhaftigkeit und Übertragbarkeit gewährleistet sind. Auf Basis der Evaluationsergebnisse werden abschließend Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Konzeptes RegioGrün formuliert und ein Leitfaden mit Regeln für die Umsetzung in anderen Regionen entwickelt.

Kontakt: Katrin Wilbert, Timo Heyn


- Regionalentwicklung


Demografie-Coaching

Neue Projekte
  • Stadt Bitterfeld-Wolfen
    Kommunikationsstrategie im demografischen Wandel
  • Stadt Aue
    Strategiewerkstatt Demografie
  • Städtenetzwerk Demografie
    Hettstedt - Lutherstadt Eisleben - Sangerhausen
Spezialthemen
  • Städtenetzwerk Demografie Oberlausitz-Niederschlesien
    Kreativwirtschaft - Chance für Mittelzentren: Trendexpedition nach Leipzig
  • Bürgermesse
    Projektabschluss "Leitbild und Demografiestrategie Hoyerswerda 2025"
Kontakt: Dr. Hardo Kendschek


Vortrag
Werkstattbericht Demografie: Instrumentarien zur Bewältigung des Demografischen Wandels in der Praxis"
Veranstaltung: Erfahrungsaustausch zwischen der hessischen IMAG "Demographie" und der sächsischen RüAG "Demografischer Wandel" im Rahmen der "Demografiepartnerschaft Sachsen - Hessen"
Ort: Dresden, 23. September 2011
Referent: Dr. Hardo Kendschek


Vortrag
"Stärke trifft Trend: aktive Frauen in Demografieprojekten"
Veranstaltung: Regionalkonferenz im Rahmen des EU-Forschungsprojekts SEMIGRA zur selektiven Abwanderung junger Frauen aus ländlichen Räumen in Köthen "Gehen? Bleiben? Etwas bewegen! - Perspektiven für Frauen im ländlichen Raum"
Ort: Köthen, 27. Januar 2012
Referent: Dr. Hardo Kendschek