empirica Immobilienpreisindex IV/2023


Die Mieten werden solange steigen, bis sowohl die Herstellungskosten für Wohnungen stagnieren als auch die Kluft zwischen Neubaunachfrage und tatsächlichen Fertigstellungen geschlossen ist

Übersicht Teilmärkte

Im Durchschnitt aller Baujahre setzt sich der Trend der sinkenden Indices von Eigentumswohnungen sowie von Ein- oder Zweifamilienhäusern fort. Die Indices für Mietwohnungen steigen, wie gewohnt, weiter an, dieses Quartal mit 1,3%. Die Indices der Ein- und Zweifamilienhäuser sanken um 1,4% zum Vorquartal, zum Vorjahresquartal waren es -7,2%. Eigentumswohnungen sinken ebenfalls weiter, ‑1,1% zum Vorquartal und ‑5,5% zum Vorjahresquartal.

Die Indices neugebauter Eigentumswohnungen stabilisieren sich bei einem Anstieg von 0,5% zum Vorquartal, während die Indices neugebauter Ein- und Zweifamilienhäuser weiter sinken (-0,7%). Der Zuwachs bei neugebauten Mietwohnungen liegt dieses Quartal bei 1,4%. Mehr im neuen Quartalsbericht ...

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Methodik

Dargestellt werden inserierte Angebotspreise in Euro/qm, für 60-80qm (EZFH 100-150qm), gute Ausstattung, Neubau (die jeweils letzten zehn Baujahrgänge) bzw. alle Baujahrgänge. Die Preise werden durch ein hedonisches Verfahren bereinigt. Dies ist erforderlich, weil sich das jeweils inserierte Wohnungsangebot von Quartal zu Quartal unterscheiden kann. Die Bestimmung hedonischer Preise ist ein Verfahren, mit dem Qualitätsänderungen (Ausstattung, Wohnungsgröße, Baualter etc.) berücksichtigt werden. 

Datenquelle

Die empirica-Preisdatenbank für Immobilienpreise reicht zurück bis ins Jahr 2004 und ist die mit Abstand größte Sammlung von Immobilieninseraten für Deutschland. Seit 2012 stützen wir unsere Analysen auf die empirica-systeme Marktdatenbank, die eine stichtagsunabhängige Zufallsstichprobe mit professioneller Dopplerbereinigung (im Quer- und Längsschnitt) und expertengestützter Plausibilitätsprüfung bietet (Datensatzbeschreibung). Die hier verwendete Hedonik basiert auf einem bottom-up Ansatz, der von 401 Regressionen auf Kreisebene zu Regions-, Landes- und Bundeswerten aggregiert.