CBRE-empirica-Leerstandsindex zum 31.12.2015


neues Rekordtief: Leerstandsquote seit 9 Jahren rückläufig

Leerstandsquote 2015

  • neues Rekordtief: Leerstand seit 9 Jahren rückläufig.
  • Jetzt bundesweit bei 3,0%.
  • Marktaktiver Leerstand Ende 2015 in Wachstumsregionen nur noch 2,1%.
  • Niedrigste Quoten in München (0,2 Prozent) sowie Münster und Frankfurt/M. (je 0,5 Prozent).
  • Höchste Quote in Salzgitter (9,8 Prozent) und Pirmasens (9,3 Prozent).
  • Abbau Leerstandsreserven von rund zehn tausend Wohnungen gegenüber Vorjahr.

Städtische Reserven aufgebraucht, Anstieg in Schrumpfungsregionen

Der Abbau von Leerstandsreserven konnte lange Zeit einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes leisten. Das ist jetzt vorbei, in den prosperierenden Schwarmstädten sind die Reserven erschöpft. Diese Märkte brauchen daher dringend Neubau und dazu Bauland auf der grünen Wiese. Das gilt erst recht, wenn man die anerkannten Flüchtlinge hinzurechnet, die immer noch als „Fehlbeleger“ in den Notunterkünften leben. In den ländlichen Schrumpfungsregionen werden die Leerstände dagegen weiter steigen: Außerhalb der Wachstumsregionen haben wir heute schon mehr als 300.000 marktaktive Leerstände, bis 2020 könnte sich diese Zahl mehr als verdoppeln.

Datenbasis

Der CBRE-empirica-Leerstandsindex stellt flächendeckend für ganz Deutschland regionale Informationen über aktuelle und künftige marktaktive Leerstände in Geschosswohnungen zur Verfügung. Grundlage der Zahlen bilden Bewirtschaftungsdaten von CBRE (ca. 800.000 Wohneinheiten) sowie umfangreiche Analysen und Schätzungen auf Basis der empirica-Regionaldatenbank und des Statistischen Bundesamtes.

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