Die Metastudie „Sickereffekte“ im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. zeigt, dass der Bau von Einfamilien-, Zweifamilien- und Reihenhäusern sowie Eigentumswohnungen einen wichtigen, positiven Einfluss auf die Ausweitung des Wohnraumangebotes hat. Der Sickereffekt kann wie folgt beschrieben werden: Haushalte, die durch Kauf eine neu gebauten Eigentumswohnung beziehen oder sich ein Haus bauen, ziehen anderswo eine Mietwohnung frei (technischer Sickereffekt). Dorthin rücken Haushalte zu Mieten unterhalb des Neubauniveaus nach und verbessern ihren Wohnwert (sozialer Sickereffekt). Durch einen Umzug in das selbstgenutzte Eigenheim werden in der Folge zwei, drei und mehr Bestandswohnungen neu bezogen. Dieser positive Effekt des Baus selbstgenutzten Wohneigentums ist, trotz einer Varianz des quantitativen Ausmaßes des Effektes, vielfach zu beobachten. Das belegt die vorliegende Metastudie.
Weitere Informationen hier: Metastudie "Sickereffekte".