Investitionsstau, angespannte Haushaltslage und sich wandelnde demografische Anforderungen stellen Kommunen immer wieder vor Abwägungen: zwischen den Interessen verschiedener Altersgruppen heute und den langfristigen Folgen heutiger Entscheidungen für künftige Generationen.
Wie Generationengerechtigkeit in der kommunalen Verwaltungspraxis verstanden und berücksichtigt wird, ist bislang kaum untersucht. Mit einer bundesweiten Kurzbefragung möchten wir deshalb erfassen, welche Rolle das Thema in Kommunen spielt, welche Ansätze bereits genutzt werden und wo Hemmnisse bestehen.
Im Auftrag des „Zukunftsraums kommunale Demografiegestaltung" (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., gefördert vom BMBFSFJ) führt die empirica ag diese Befragung durch.
Wer sollte antworten?
Generationengerechtigkeit kann in unterschiedlichen Fachbereichen eine Rolle spielen – auch wenn der Begriff dort nicht ausdrücklich verwendet wird. Die Befragung richtet sich daher an alle kommunale Kolleginnen und Kollegen, die einen guten Einblick in entsprechende kommunale Entscheidungen haben, beispielsweise aus Kämmerei/Finanzen, Sozialplanung, Stadtentwicklung, Klimaschutz oder anderen Fachbereichen. Es könne auch mehrere Personen aus einer Verwaltung teilnehmen.
Wir freuen uns über Ihre Mitwirkung an der Befragung (Dauer: ca. 10-15 Minuten). Die Teilnahme ist bis zum 14. Oktober 2026 möglich.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an Katrin Wilbert und Franka Birkenbach.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
