Covid 19 – Öffentlicher Raum in der Krise

Regionen, Städte und Quartiere

2020 – 2022

Die Coronakrise wirkte sich auf Städte und Regionen aus. Zur Eindämmung des Virus galten Einschränkungen von wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten als wichtige Maßnahme. Viele Menschen sind jedoch auf öffentliche Räume und Einrichtungen im Quartier angewiesen (z.B. auf Straßenräume, Schulen, Quartierszentren, Bahnhöfe, Einzelhandel). empirica untersuchte in Kooperation mit der Universität Bonn, wie sich die COVID-19-Pandemie auf Maßnahmen und Projekte in öffentlichen und halböffentlichen Räumen ausgewirkt hat und welche Besonderheiten in Stadtquartieren mit besonderem sozialen Entwicklungsbedarf bestanden.
Covid 19 – Öffentlicher Raum in der Krise

Das Konzept der urbanen Resilienz sollte am Beispiel der Corona-Pandemie weiterentwickelt werden. Hierzu untersuchte empirica, in Kooperation mit der Universität Bonn, wie sich die COVID-19-Pandemie auf Maßnahmen und Projekte in öffentlichen und halböffentlichen Räumen in verdichteten Stadtquartieren auswirken. Dabei wurde ein integrierter Ansatz verfolgt, indem alle wesentlichen sozialen, städtebaulichen, verkehrlichen, ökonomischen, ökologischen und klimatischen Funktionen und Bedeutungen der öffentlichen und halböffentlichen Räume betrachtet wurden.

Anhand von 30 Fallstudienkommunen erfolgte eine Erhebung kommunaler Praxisbeispiele zur Anpassungsfähigkeit auf verschiedenen Handlungsebenen. Ergänzend wurden Expertengespräche zu relevanten Querschnittshemen sowie Gespräche mit Trägern und Betreibern von öffentlichen/halböffentlichen Räumen und sozialer Infrastrukturen geführt. Im Fokus lagen die Anforderungen in benachteiligten Quartieren (mit und ohne Städtebauförderung), um eine höhere Resilienz gegenüber Krisensituationen zu erreichen. Die Ergebnisse liefern auch Rückschlüsse für die künftige Ausgestaltung des BauGB und der Städtebauförderung.

Auftraggeber
  • Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

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