Grundsicherungsrelevanter Mietspiegel (empirica)
Laufzeit: laufend
Der Grundsicherungsrelevante Mietspiegel (GrusiMi) von empirica weist deutschlandweit die Miethöhen öffentlich inserierter Wohnungen im unteren Wohnungsmarktsegment auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte aus. Die Auswertung der Nettokaltmieten erfolgt jedes Jahr, deutschlandweit standardisiert für fünf Wohnungsgrößenklassen. Auszüge aus dem GrusiMi können unabhängig vom empirica-Konzept zur Herleitung von Angemessenheitsgrenzen bestellt werden. Weitere Details hierzu finden Sie hier.
Wenn eine kreisfreie Stadt oder ein Landkreis nur einen Vergleichsraum bildet, die ausgewerteten Wohnungsgrößen auch vor Ort als angemessen gelten und keine weiteren lokalen Datenquellen einfließen sollen (z.B. nicht öffentlich inserierte Wohnungen von Wohnungsunternehmen), dann könnten die Werte des GrusiMi bereits als Mietobergrenzen verwendet werden. Diese würden sich auch im Rahmen des empirica-Konzepts als Richtwerte für angemessene Kosten der Unterkunft ergeben.
Im Rahmen des empirica-Konzepts nehmen wir für Sie gerne eine individuelle Herleitung von Mietobergrenzen für angemessene Kosten der Unterkunft vor.
Neben dem GrusiMi werden für den grundsicherungsrelevanten Nebenkostenspiegel (empirica) auch die in den Wohnungsinseraten genannten Abschlagszahlungen für kalte und warme Nebenkosten ausgewertet. Der Nebenkostenspiegel (empirica) zeigt auf Kreisebene die Spannbreite der Wohnnebenkosten vor Ort auf und weist neben dem Median auch Grenzwerte für „auffallend hohe“ und „auffallend niedrige“ Nebenkosten aus. Damit können Kommunen die Angemessenheit von Nebenkosten besser einschätzen: Übliche Abschlagszahlungen können übernommen werden, auffällige müssen im Einzelfall geprüft werden. Weitere Details hierzu finden Sie hier.
- Bestellformular (pdf)