Begleitforschung zum Thema: Umbau von leerstehenden Nichtwohnimmobilien zu Wohnraum
Wohnungsmärkte und Wohnungspolitik
2026 – 2028
Ausgangslage der neuen Bundesförderung „Gewerbe zu Wohnen“ sind zwei parallel verlaufende Entwicklungen: der Wohnungsmangel in angespannten Regionen Deutschlands und der wachsende Anpassungsdruck auf Büro- und Einzelhandelsimmobilien infolge von Homeoffice, verändertem Konsumverhalten, Krisenfolgen und steigenden Klimaanforderungen. Die Umnutzung zu Wohnraum kann einen Beitrag zur Wohnraumschaffung leisten. Gleichzeitig können die nachhaltige Gebäudenutzung erhöht und CO2-Emissionen verringert werden.
Ziel der Begleitforschung ist nicht nur die wissenschaftliche Aufbereitung von Erkenntnissen, sondern vor allem die Entwicklung belastbarer, adressatengerechter Handlungsempfehlungen für Kommunen, Projektumsetzende sowie Bund und Länder. Potenzialanalysen identifizieren geeignete Gebäude- und Nutzungstypen, Umsetzungsanalysen untersuchen Hemmnisse und Erfolgsfaktoren entlang von Planung, Genehmigung, Bau und Finanzierung. Ergänzend werden die laufenden Förderprojekte begleitet und beraten sowie frühzeitig für den Wissenstransfer aufbereitet und innerhalb des KfW-Programms wie auch darüber hinaus verbreitet - etwa über Best-Practice-Beispiele, Fachgespräche sowie Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.
Bildquelle: Fotograf: Beat Bühler, Architektur und Realisierung: weberbrunner architektur
- Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung