Erfolgsfaktoren von Stadt-Umland-Kooperationen

Regionen, Städte und Quartiere

2019

Zahlreiche Metropolen, Großstädte und einzelne Mittelstädte stehen in einer nationalen und globalen Standortkonkurrenz. Diese wird zunehmend auch durch Knappheiten auf den Wohnungs- und Gewerbeflächenmärkten geprägt. Die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) hat daher beschlossen, Stadt-Umland-Kooperationen – insbesondere in wachsenden Regionen – zu stärken. Vor diesem Hintergrund wurde empirica durch den damaligen Vorsitz der MKRO mit der Studie „Erfolgsfaktoren von Stadt-Umland-Kooperationen“ beauftragt.
Erfolgsfaktoren von Stadt-Umland-Kooperationen

Der Vorsitz der Ministerkonferenz für Raumordnung lag in den Jahren 2016 bis 2018 beim Land Berlin. Auf der letzten Sitzung der MKRO wurde u.a. das Thema „Wachsende Städte und ihr Umland – Erfolgsfaktoren für eine gute Kooperation“ diskutiert. Im Ergebnis hat die MKRO beschlossen, Stadt-Umland-Kooperationen als Bestandteil der formellen und informellen Regionalentwicklung zu festigen und Kommunen in ihren Kooperationsbemühungen zu stärken.

Um mehr erfolgreiche Stadt-Umland-Kooperationen (insbesondere in wachsenden Regionen) zu ermöglichen, wurden im Rahmen dieser Studie Erfolgsfaktoren abgeleitet und überprüft, um im Ergebnis in konkrete Handlungsempfehlungen für bestehende und neue Kooperationen abzuleiten. In einem Leitfaden wurden zudem konkrete Handlungsempfehlungen unter Berücksichtigung regions- und ortsspezifischer Erfordernisse für Organisations- und Arbeitsstrukturen sowie die Ausgestaltung gemeinsamer Handlungsfelder praxisnah aufbereitet.

Methodisch basiert die Studie auf Recherchen, Experteninterviews mit Praxis und Forschung und einem Workshop zur Überprüfung der ermittelten Erfolgsfaktoren und deren Übertragbarkeit.

Auftraggeber
  • Gemeinsame Landesplanungsabteilung Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin

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