Kombination von Städtebau- und Wohnungsbauförderung – Mehrwert und Risiken
Regionen, Städte und Quartiere
2023 – 2024
Die Städtebauförderung zielt mit der Beseitigung von städtebaulichen Missständen und Funktionsmängeln auf die strukturelle Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in Fördergebieten. Die Wohnraumförderung unterstützt dagegen die Schaffung von neuem Wohnraum bzw. die Sanierung/Modernisierung von bestehendem Wohnraum.
Dabei ist es ein Grundanliegen der Städtebauförderung, größtmögliche Synergien zu erzeugen. Dazu werden alle für die Entwicklung der Quartiere notwendigen und verfügbaren Finanzmittel gebündelt. Der kombinierte Einsatz von Städtebauförderung und Wohnraumförderung erscheint unter bestimmten Konstellationen besonders erfolgversprechend.
Im Auftrag des BBSR untersuchte empirica vor diesem Hintergrund den Mehrwert und die Risiken einer Kombination beider Förderungen. Zum einen ging es um die Analyse der Mittelbündelung in der Praxis. Hierbei wurden die Perspektiven der Länder, der Kommunen sowie von Wohnungsunternehmen berücksichtigt. Zum anderen ging es darum, Empfehlungen abzuleiten, wie bei gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen die Verknüpfung der Förderungen verbessert werden kann. Methodisch basiert die Studie auf Interviews mit allen Ländern. Darüber hinaus wurden in ausgewählten Fallstudien Interviews mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern sowie mit Wohnungsunternehmen geführt. Gute Beispiele wurden aufbereitet.
Im Ergebnis wurde neben der Publikation für jedes Bundesland ein gutes Beispiel aufbereitet: Städtebauförderung - Gute Beispiele der Mittelkombination.
- Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)