Sozialraumanalyse für die Stadt Mainz
Wirtschafts- und Sozialforschung
2023 – 2024
Die „Sozialraumanalyse 2023“ stellt die fünfte Fortschreibung dar und führt mehrere inhaltliche Weiterentwicklungen ein. So wurden – in Anlehnung an den Wohnungsmarktbericht – zusätzliche Haushaltstypen berücksichtigt. Zudem erfolgte eine Neudefinition der Altersklassen, die nun differenzierter ausgewertet werden.
Neben Daten und Analysen zur Flächennutzung, Demografie und Haushaltsstruktur untersuchte die Sozialraumanalyse auch die Bereiche Erwerbstätigkeit und Einkommenssicherung, Kinder- und Jugendhilfe, Bildung sowie Wohnen. Darüber hinaus wurden die methodischen Grundlagen der Datenerhebung erläutert, insbesondere die unterschiedlichen räumlichen Ebenen: Gesamtstadt, 15 Stadtteile, 65 Stadtbezirke sowie die Programmgebiete der Sozialen Stadt. Die Ergebnisse wurden ergänzend in Stadtteilprofilen dargestellt – sowohl für Gebiete mit hohen und leicht überdurchschnittlichen Belastungen als auch für die Gebiete der Sozialen Stadt bzw. des Sozialen Zusammenhalts. Diese weisen zwar weiterhin negative Indexwerte auf, zeigen jedoch insgesamt einen positiven Entwicklungstrend.
Fazit: vier Typen von Stadtbezirken
Als Fazit differenziert die „Sozialraumanalyse 2023“ vier Typen von Stadtbezirken:
- Zusammenhängende Stadtbezirke mit sehr hoher/hoher Belastung,
- vereinzelte Stadtbezirke mit hohen Belastungen,
- Stadtbezirke mit gewissen Belastungen und
- Stadtbezirke ohne besonderen Interventionsbedarf.
Ziel der Sozialraumanalyse ist, Politik und Verwaltung dabei zu unterstützen, soziale Bedarfslagen frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren. Gleichzeitig dienen sie als kontinuierliches Monitoring sozialräumlicher Entwicklungen.
- Stadt Mainz, Amt für soziale Leistungen