Wohnraumversorgungskonzept für den Landkreis Gifhorn

Wohnungsmärkte und Wohnungspolitik

2025

Als Grundlage für die Bewilligung von Fördermitteln für den Bau von Mietwohnraum mit Belegungs- und Mietpreisbindung hat empirica für den Landkreis Gifhorn (ohne die Stadt Gifhorn) ein Wohnraumversorgungskonzept (WRVK) erstellt, das als Bedarfsanalyseinstrument dient. Das Konzept beantwortet die Frage, wo im Landkreis Gifhorn Neubaubedarfe bestehen und Wohnraum für Haushalte mit niedrigen Einkommen (sozialer Wohnungsbau) erforderlich ist.
Wohnraumversorgungskonzept für den Landkreis Gifhorn

Methodisch basiert das Wohnraumversorgungskonzept auf der Analyse demografischer Trends und Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt in den Kommunen und im Landkreis. Darüber hinaus stützt es sich auf eine Wohnungsbedarfsprognose für jede Kommune, auf die Ermittlung der Haushalte in den Kommunen, die in die Einkommensgrenzen der Landeswohnraumförderung zum Bezug einer Sozialwohnung fallen, sowie auf ein indikatorengestütztes Modell zur Ableitung der sozialen Wohnraumbedarfe in jeder Kommune.

In Form von Steckbriefen wurden differenzierte Ergebnisse für die kreisangehörigen Kommunen dargestellt, um die lokalen Besonderheiten und spezifische Bedarfslagen aufzeigen. Diese kommunalen Profile dienen Politik, Planungs- und Wohnungsmarktakteuren als operative Grundlage für gezielte Maßnahmen.

Das WRVK hat drei zentrale Funktionen: Erstens schafft es Transparenz über die Wohnungsmarktverhältnisse im Landkreis, zweitens liefert es eine fundierte Prognose des zukünftigen Wohnraumbedarfs und drittens dient es als Planungs- und Förderinstrument für die Schaffung von bezahlbarem und sozial gebundenem Wohnraum. Damit unterstützt das Konzept sowohl politische Entscheidungsprozesse als auch die Arbeit kommunaler Wohnraumförderstellen.

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