Wohnraumversorgungskonzept für die Stadt Koblenz

Wohnungsmärkte und Wohnungspolitik

2025

Die Stadt Koblenz hat die empirica ag mit der Aktualisierung ihres Wohnraumversorgungskonzepts (WRVK) aus dem Jahr 2014 beauftragt. Da das bestehende Konzept über zehn Jahre alt war, verfolgt die Fortschreibung das Ziel, die bisherigen Analyseergebnisse und wohnungspolitischen Handlungsempfehlungen auf ihre Aktualität und Wirksamkeit zu überprüfen und an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Mit der Aktualisierung wurde eine belastbare Grundlage für zukünftige wohnungspolitische Entscheidungen der Stadt geschaffen.
Wohnraumversorgungskonzept für die Stadt Koblenz

Für die Fortschreibung des Wohnraumversorgungskonzepts für die Stadt Koblenz wurde ein Methoden-Mix angewendet. Dazu gehörten statistische Auswertungen amtlicher und nicht amtlicher Daten (u.a. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, statistisches Bundesamt, empirica Preisdatenbank) sowie die Auswertung von Daten und Informationen der Stadt Koblenz (z.B. das Wohnungsmarktbarometer, geförderter Wohnungsbestand, beantragte Ferienwohnung). Anhand der städtischen Haushaltsprognose, empirischen Wohnungsbelegungsquoten und Annahmen zum Ersatzbedarf wurde in einem weiteren Schritt der zukünftige Neubaubedarf in Koblenz ermittelt. Darüber hinaus wurden mehrere Modellrechnungen durchgeführt. Mithilfe einer Modellrechnung wurde die Einkommensverteilung der Haushalte in Koblenz ermittelt sowie die Haushalte, die in den Rahmen der Einkommensgrenzen der Landes Wohnraum Förderung abgeleitet. Weitere Modellrechnungen dienten der Betrachtung der Wohnraum-Erschwinglichkeit für verschiedenen Haushaltstypen. Die Effekte der veränderten Förderkonditionen der Landeswohnraumförderung im Rahmen der 30-Prozent-Quotierung wurden mittels weiterer Modellrechnungen untersucht. Darüber hinaus wurden Expertengespräche mit Akteuren des Koblenzer Wohnungsmarktes durchgeführt.

Im Ergebnis wurde ein empirisch fundiertes Wohnraumversorgungskonzept 2025 für die Stadt Koblenz erstellt.

Auftraggeber
  • Stadt Koblenz

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