Wohnraumbedarfsprognose für die Stadt Bremen

Wohnungsmärkte und Wohnungspolitik

2024 – 2025

Die Freie Hansestadt Bremen hat im Jahr 2020 einen Stadtentwicklungsplan (STEP) Wohnen beschlossen. Dieser dient als gesamtstädtische wohnungspolitische Handlungskonzeption dem langfristigen Ziel „Bremen als wachsende Stadt“. Insbesondere die Qualität des Wohnens steht dabei sowohl im Neubau als auch in der Bestandsentwicklung im Vordergrund. Im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen hat empirica die Datengrundlagen mit Blick auf die veränderte Ausgangssituation gegenüber der Wohnraumbedarfsprognose aus dem Jahr 2020 aktualisiert. Damit sollen die Zielsetzungen des STEP kontinuierlich überprüft und bei Bedarf nachjustiert werden.
Wohnraumbedarfsprognose für die Stadt Bremen

empirica aktualisierte die Berechnungen zur Wohnraumbedarfsprognose für die Stadt Bremen aus dem Jahr 2020. Dies umfasste eine gesamtstädtische Wohnraumbedarfsprognose zur Ermittlung der künftigen (demografisch und qualitativ bedingten) Neubaunachfrage für die Jahre 2023 bis 2031, einen Abgleich mit den Wohnbaupotenzialflächen und der diffusen Wohnbautätigkeit und kleinräumige Modellrechnungen zur Verortung auf die Ebene der Stadtteile. Die künftige Wohnungsnachfrage wurde zudem differenziert nach Alter, Einkommen und Nachfragetyp und mit dem Wohnungsangebot abgeglichen. Ergänzende Analysen erfolgten zur Entwicklung des Wohnkonsums und der Wohnausgaben sowie zur Erschwinglichkeit von Wohneigentum.

Eine Vertiefungsstudie betrachtete die soziale Wohnraumversorgung in der Stadt Bremen (Kosten der Unterkunft, Wohngeld und öffentlich geförderte Wohnungen). In einem Exkurs „Wohnstandortpräferenzen Bremen und Bremer Umland“ wurden die Ergebnisse einer Online-Befragung von über 1.800 Haushalten dargestellt. Zudem erfolgte eine vertiefende Untersuchung der Motive der Wohnstandortentscheidungen umziehender Haushalte (Umzüge innerhalb Bremens und Fortzüge aus Bremen). Ergänzt wurden die Analysen durch eine Abschätzung des Bedarfs an Sozialwohnungen und die Ableitung von Empfehlungen aus den einzelnen Teilergebnissen.

Auftraggeber
  • Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Stadt Bremen

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