Armuts- und Sozialberichterstattung

Referenzprojekt

Vierter Bayerischer Sozialbericht (2015-2017)

Laut Beschluss des Bayerischen Landtags soll ein Sozialbericht erstellt werden, der nicht nur auf einzelne Politikfelder eingeht, sondern – dem Lebenslagenkonzept folgend – auch einzelne Bevölkerungsgruppen besonders in den Fokus stellen. Darüber hinaus ist die Regionalisierung der Ergebnisse und die Erstellung von Vergleichen mit anderen Bundesländern gefordert. Die Ergebnisse des Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung sollen ebenfalls berücksichtigt werden.

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration hat im Rahmen eines Auswahl- und Vergabeverfahrens das Angebot einer Bietergemeinschaft ausgewählt und um das Angebot von empirica ergänzt. empirica zeichnet damit zum dritten Mal für die Erstellung der Kapitel „Wohnen“ und „Wohnungslose“ des Bayerischen Sozialberichtes verantwortlich.

Der Bericht beruht vorwiegend auf der Auswertung von Sekundärstatistiken. Zentrale Datenquellen für die Analysen sind der Mikrozensus (MZ), das Sozioökonomische Panel (SOEP) und die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS). Erstmalig für Bayern steht zudem eine Befragung kommunaler und freier Träger der Wohnungslosenhilfe zur Verfügung, die empirica durch eigene Erhebungen ergänzt hat. Der MZ und das SOEP eignen sich vor allem für Fragen zum Migrationshintergrund, die EVS umfasst in sehr differenzierter Form eine Vielzahl von Einkommens- und Ausgabenarten sowie die wichtigsten Rahmendaten zum Thema Wohnen. Das SOEP schließlich liefert zum Abgabezeitpunkt die aktuellsten Informationen zum Themenfeld Wohnen. Darüber hinaus werden empirica-Regionaldaten zum Wohnungsleerstand sowie zu Kauf- und Mietpreisen ausgewertet.

Auftraggeber

Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StmAS), München

Weitere Infos und Download

Projektseite StmAS

Übersicht Referenzen der letzten Jahre

Expertenbefragung im Rahmen des Handlungskonzepts Armut Neumünster
(2017)
Auftraggeber: Stadt Neumünster
Ansprechpartner: J. Neuhoff und T. Heyn

Die Ratsversammlung der Stadt Neumünster hat die Verwaltung der Stadt beauftragt, ein Handlungskonzept Armut vorzulegen. Es soll die spezifischen Ausprägungen und Wirkungen der Armut in der Stadt konkret aufgreifen und entsprechende Lösungsansätze und Maßnahmen formulieren. Eine Basis für dieses Handlungskonzept bilden Erkenntnisse einer Expertenbefragung vor Ort, die empirica im Frühjahr 2017 in Neumünster durchgeführt hat. Begleitend fand ein Bildungsdialog zum Thema Bildungsbenachteiligung bei Kindern und Jugendlichen aufgrund von Armut statt, den empirica moderierte und dokumentierte.

Vierter Sozialbericht Bayern
(2014-2016)
Auftraggeber: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Ansprechpartner: R. Braun

Der Bericht beruht auf der Auswertung sekundärstatistischer Datenquellen. Zentrale Datenquellen für die Analysen sind der Mikrozensus (MZ), das Sozioökonomische Panel (SOEP) und die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS). Darüber hinaus fanden empirica-Regionaldaten zum Wohnungsleerstand sowie zu Kauf- und Mietpreisen Verwendung.

Sozialbericht für den Kreis Euskirchen
(2012-2014)
Auftraggeber: Kreis Euskirchen
Ansprechpartner: T. Heyn, P. Schwede, J. Grade

Standortvergleich Kreis Euskirchen mit ausgewählten Vergleichskreisen in NRW und R-P, Integrierte Analyse (auf Datengrundlagen) zu Wirtschaft/Arbeitsmarkt, Demografie, Soziales, Bildung und Betreuung auf Ebene der kreisangehörigen Gemeinden. Empfehlungen für Handlungsschwerpunkte 

Dritter Sozialbericht Bayern
(2011-2012)
Auftraggeber: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Ansprechpartner: R. Braun
Dem Lebenslagenkonzept folgend stellt der Bericht einzelne Bevölkerungsgruppen in den Fokus. Darüber hinaus wird auf die Regionalisierung der Ergebnisse und die Erstellung von Vergleichen mit anderen Bundesländern Wert gelegt. Der dritte bayerische Sozialbericht beruht auf der Auswertung sekundärstatistischer Datenquellen. Zentrale Datenquellen für die Analysen sind der Mikrozensus (MZ), das Sozioökonomische Panel (SOEP) und die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS). Darüber hinaus fanden empirica-Regionaldaten zum Wohnungsleerstand sowie zu Kauf- und Mietpreisen Verwendung.
Erster Hessischer Landessozialbericht - Kapitel Wohnen und Demographie
(2011-2012)
Auftraggeber: Hessisches Sozialministerium
Ansprechpartner: R. Braun
Die Situationsanalyse untersucht, ob bzw. in welchem statistischen Zusammenhang soziökonomische Faktoren (Einkommens- und Vermögensverhältnisse, Bildungsabschluss und Weiterbildungsverhalten, Erwerbsbeteiligung, Alter, Geschlecht, Familienstand, Migrationshintergrund, Gesundheit, Behinderung) mit der Lebenslage „Wohnen“ stehen. Die Lebenslage „Wohnen“ wird charakterisiert durch die Indikatoren „Wohnfläche pro Kopf“, „Wohnungsausstattung“, „Wohnformen“, „Wohnungsumfeld“ und „(drohende) Wohnungslosigkeit“ und ergänzt durch subjektive Indikatoren zur „Wohnzufriedenheit“. 
Trends in der Entwicklung von Vermögen und Vermögenseinkommen zukünftiger Rentnergenerationen
(2006-2007)
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Ansprechpartner: R. Braun
Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung will einen Beitrag zur Erforschung künftiger Armut und künftigen Reichtums leisten. Dazu soll für den 3. Armuts- und Reichtumsbericht untersucht werden, wie sich die Vermögen und Vermögenseinnahmen künftiger Rentnergenerationen von denen derzeitiger Rentner unterscheiden und welche Bedeutung dabei den seit dem Jahr 2001 geförderten speziellen Altersvorsorgevermögen zukommen wird (so genannte Riester-, Eichel- und Rüruprenten).